Wettbewerbsvorteile durch Einhaltung der DSGVO

Wie ich lernte, den Datenschutz zu lieben!

Die Einführung der DSGVO im letzten Mai hat uns Unternehmer zugegebenermaßen vor eine große Aufgabe gestellt. Zwar gehe ich davon aus, dass die meisten Firmen zumindest nicht wissentlich Schindluder mit Daten von Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern getrieben haben, aber wirklich wichtig haben es nur sehr wenige genommen. Was mich dann aber tatsächlich verwundert hat, war die Heftigkeit des Aufschreis der durch die Reihen der Selbständigen gegangen ist – vor allem Kleinst- und Einzelunternehmer sahen sich plötzlich gegenüber größeren Unternehmen oder gar Konzernen stark benachteiligt. Und ja, auch ich war am Anfang alles andere als begeistert, einer zusätzlichen bürokratischen Herausforderung gegenüberzustehen. Aber wie so oft, wenn man einen Schritt zurück macht und die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ändert sich diese – in diesem Fall ganz klar zu meinem Vorteil!

Zu meinem Wettbewerbsvorteil, um es ganz genau zu sagen.

Grafik einer Statistik die steigende Umsätze anzeigt durch Wettberbsvorteil DSGVO
Optimierte Prozesse lassen die Effizenz im Unternehmen steigen – das führt zu mehr Umsatz und Gewinn. (Fotos: Envato Elements)

Vorteile auch für Kleinstunternehmer

Also, was war passiert, dass ich meine Meinung dermaßen geändert habe? Nun, zuallererst habe ich mich mit der Situation abgefunden, dass ich das Gesetz einhalten und nach den „neuen“ Regeln spielen muss. Und das hat mich dazu gebracht, meine kleine Organisation neu zu betrachten und zu organisieren. Letztendlich hat das zu einigen – mehr oder weniger kleinen – Veränderungen in meinem Unternehmen geführt, welche die Arbeit insgesamt effizienter gestaltet haben, und mir, dem gesamten Unternehmen und allen daran beteiligten Personen dadurch auch mehr Freiräume und Platz für neue Projekte gegeben haben.

 

Sechs große Vorteile

Durch die Evaluierung mit dem Fokus auf die Einhaltung der DSGVO haben sich für uns sechs große Vorteile ergeben, über die ich zwischenzeitlich auch gerne – weil stolz – berichte:

  1. Vermeiden von Imageschäden
  2. Aufbau von Vertrauen
  3. Vermeiden finanzieller Risiken
  4. Bessere Unternehmensorganisation
  5. Weniger Chaos und Mehrarbeit
  6. Fokus aufs Kerngeschäft

Ich bin überzeugt, dass der einmalige Aufwand sich jedenfalls lohnt. Das „Businessmodell“ DSGVO sollte auch als Kleinunternehmer als Chance gesehen werden, sich insgesamt besser aufzustellen.

Die Sache mit dem Image und Vertrauen

Unser erster Fokus war wie bei den meisten Unternehmen getrieben von der eigenen Corporate Identity und dem erarbeiteten, und teilweise auch im wahrsten Sinne des Wortes erworbenen Image. Für jedes Unternehmen sind diese nach außen getragenen Kernwerte ein nicht unerheblicher Teil des Erfolges.

Umgekehrt bedeutet das: Schlechtes Image führt zu schlechten Geschäften!

Ein Datenleck, oder schlampiger Umgang mit mir zur Verfügung gestellten Daten, hilft nicht wirklich das Image zu verbessern. Indem ich versichern kann, dass vertrauensvolle Informationen bei mir auch wirklich vertrauensvoll behandelt werden, steigere ich mein Image und baue zugleich eben dieses Vertrauen auf. Was würde es wohl für den Wirtschaftsstandort Österreich im Gesamten bedeuten, wenn dieses Vertrauen bei allen Unternehmen gestärkt würde? Wir würden alle profitieren! Somit ist die Einhaltung der DSGVO auch als langfristige Investition in die unternehmerische Zukunft zu sehen.

Zwei Männer geben sich die Hand als Zeichen eines abgeschlossenen Handels
Optimierte Prozesse führen zu mehr Zeit führen zu mehr Kundenkontakt führen zu mehr Umsatz.

Bessere Finanzen und Organisation mit weniger Aufwand

Ein weiterer, sehr wesentlicher Aspekt ist die Vermeidung finanzieller Risiken. Durch die Einhaltung der DSGVO vermeide ich zuerst einmal natürlich die Möglichkeit, gestraft zu werden. Doch nur deswegen Datenschutz zu betreiben, wäre kurzsichtig. Was nämlich wirklich spannend war, ist die Tatsache, dass ich gezwungen war, mein Unternehmen zu durchleuchten – bis in die hintersten Winkel – und bestehende Prozesse hinterfragt, neu gestaltet oder zumindest optimiert habe. Die daraus resultierenden Ergebnisse haben ein langfristiges und zukunftsorientiertes Managementsystem geschaffen, welches mir erlaubt, mit weniger Aufwand mehr Ertrag zu erzielen! Durch die Identifizierung – ich sag’s jetzt mal „charmant“ – suboptimaler Arbeitsabläufe wurde unnötiger Mehraufwand reduziert, die Historie aller gespeicherten Daten ist lückenlos und schnell nachvollziehbar, was gleichzeitig zur Folge hat, dass auch eine eventuell eintreffende Anfrage betreffend gespeicherter Daten ohne Aufwand beantwortet werden kann.

Und zu guter Letzt führt das alles zum wichtigsten Vorteil: Ich kann mich wieder voll auf mein Kerngeschäft fokussieren. Und zwar wesentlich besser und sehr viel effizienter als jemals zuvor.

Das heißt konkret mehr Zeit für Geschäftskontakte und mehr Neukunden – das führt zu mehr Umsatz und letztlich zu mehr Gewinn.

Überschlagsmäßig gerechnet hat sich der Aufwand, welcher durch die Einführung der DSGVO in meinem Unternehmen entstanden ist, bereits 2018 mehr als amortisiert. Und dem neuen Jahr sehe ich dementsprechend optimistisch entgegen.

 

Und noch ein Tipp: Die beste Umsetzung ist immer nur so gut, wie die handelnden Personen, welche in der Praxis damit arbeiten. Deshalb ist es essentiell, auch seine Mitarbeiter regelmäßig über die DSGVO am laufenden zu halten!

Gut geschulte Mitarbeiter sind im Wettbewerb ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Vorteil

Die beste Sicherheit bieten natürlich gut geschulte Mitarbeiter – die DG7App bietet nicht nur eine Schulung Ihrer Mitarbeiter, sondern hilft Ihnen auch noch dabei, durch die unkomplizierte und einfache Handhabung Geld und Zeit zu sparen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn – am besten Sie laden sich gleich die kostenlose Testversion auf Ihr Smartphone und machen sich selbst ein Bild davon, wie einfach die DG7App funktioniert.

 

Und wenn Sie noch Fragen zur einfachsten Art, Ihr Team datenschutzfit zu machen haben, freuen wir uns über Ihre Anfrage – entweder via mail an info@datenschutzfit.eu oder telefonisch.

 

Denn wir von DG7 sind der Überzeugung, Sie und Ihre Mitarbeiter haben besseres zu tun, als sich um die DSGVO zu kümmern!

Über den Autor:

Sascha Ladurner ist nicht nur Gesellschafter der DG7 Datenschutz GmbH, sondern auch Gründer und CEO von Quickdraw Media Marketing Design, einer in Wien ansässigen Agentur für Corporate Identity und Corporate Design.
Er war einer der ersten Werber Österreichs, der sein Unternehmen datenschutzfit machte, da er vom Vorteil der Umsetzung der DSGVO überzeugt war.

Sascha Ladurner Mitarbeiterschulung Datenschutz DG7App
Sascha Ladurner